My Bloody Valentine

Isn’t Anything

Label/AN:  Domino, REWIG158S
Format:  LP 180g + Download

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Rezension

Das erste Album der Band für das Creation-Label war für den Alternative Rock der folgenden 10 Jahre eines der prägendsten überhaupt. Dabei war das Rezept einfach, und von den Velvet Underground auf deren Debüt mit Nico vorgemacht. My Bloody Valentine verschärften das allerdings erheblich. Melodie und Gesang (den sich Mastermind und Gitarrist Kevin Shields und Sängerin Bilinda Butcher teilten) waren ätherisch und hatten reichlich Pop-Appeal. Shields ließ das allerdings mit einem bösartigen Gitarrenlärm, der oft an der Grenze zum weißen Rauschen steht, kollidieren – der Effekt war und ist grandios. Sowohl stilistisch wie in bezug auf ihre Bühnenpräsenz (die vor allem darin bestand, reglos auf den Boden zu starren, was die britische Presse zu dem Begriff “shoegazing” inspirierte) fanden sich in kürzester Zeit ungezählte Nachahmer. Von denen allerdings nur wenige in Sachen Intensität an das Original heranreichten – außer den Valentines selbst, die sich drei Jahre später (als die von ihnen ins Leben gerufene Szene ihren Höhepunkt erreicht hatte) selbst übertreffen sollten… – Rein analog gemasterte Neuausgabe. (1988/2022)