Rezension
Die Gründung dieser Band aus Leeds liegt erst drei Jahre zurück, mit ihren ersten beiden EPs heizte sie die Erwartungen gefährlich hoch an – doch das Album-Debüt erfüllt sie alle! Selten ist die internationale Kritik sich so einig: Hier beginnt etwas Großes. Dabei erfinden Westside Cowboy den Rock'n'Roll nicht neu, was man hier hört ist klassischer britischer Indie-Rock mit einer Spur Americana. Aber die Intensität! Reuben Haycocks hat eine dieser Stimmen, die nicht laut werden müssen, um zu wirken – und die sich von ganz alleine auch gegen den beachtlichen Punch durchsetzt, die Bassistin Aoife Anson-O'Connell und Drummer Paddy Murphy entfachen können. Auch in den leisen Passagen spürt man die Spannung, die Energie, die sich bald wieder ihren Weg bahnen wird. Von den ersten Takten des Openers "Kick Stones (The Boys)" an ist man gefangen: Man spürt, daß dies der Anfang von etwas Wichtigem ist. Ihre erste Europa-Tour haben sie noch als Support der US-Kollegen Geese absolviert, bei der nächsten werden sie fraglos Headliner sein… (2026)






