Neil Ardley

Kaleidoscope Of Rainbows

Label/AN:  Analogue October Records, AOR003ST
Format:  2 LP 180g, half-speed mastered

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Rezension

Der 2004 verstorbene Neil Ardley war zwar auch selbst als Musiker aktiv, hauptberuflich jedoch klassisch ausgebildeter Komponist mit starkem Interesse an Jazz und außereuropäischer Musik. "Kaleidoscope…" war der abschließende Teil einer Trilogie von Werken, die auskomponierte und improvisierte Musik auf bis dahin ungekannte Art und Weise miteinander verschmolzen – aufgenommen mit der Crème des britischen Jazz, so etwa Ian Carr, Tony Coe, Dave MacRae, Roger Sutton und Barbara Thompson. Die (mit Prolog und Epilog) neunsätzige Suite basiert auf der Tonalität balinesischer Musik und integriert diese in einen Jazz-Kontext; wobei sich durcharrangierte Passagen (Ardley war ein Meister der Instrumentierung!) abwechseln mit improvisierten Soli der Mitwirkenden. Neu war im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen der Trilogie ("Greek Variations" von 1969 und, zwei Jahre später, "A Symphony Of Amaranths") die Einbindung elektronischer Elemente: Gleich drei verschiedene Synthesizer sind zu hören, die Ardley als gleichberechtigte Instrumente neben die 'klassische' Jazzbesetzung stellt – was hier, im Gegensatz zu vielen zeitgleichen Fusion-Produktionen, auch tatsächlich funktioniert. Ein Schlüsselwerk in vielfacher Hinsicht (moderne 'E-Musik', Jazz, Weltmusik, elektronische Musik); für diese HQ-Ausgabe von Miles Showell im Halfspeed-Verfahren gemastert! (1976/2025)

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