Rezension
Die Band um Sänger Jeff "Mono Mann" Conolly war eine der eindrücklichsten Formationen des amerikanischen Punk Rock – leider bemerkte das damals kaum jemand, und das einzige, 1978 auf Sire Records veröffentlichte Album blieb ein Geheimtipp. Seither verwaltet die hierzulande erste Adresse für Garagenrock, das Hamburger Crypt Records-Label, das Erbe der Bostoner – und fügt den wenigen erhaltenen Live-Dokumenten nun noch eine kleine Sensation hinzu, nämlich jene Aufnahmen, die die Band unmittelbar vor den offiziellen Studio-Sessions machte, um den Produzenten (Flo & Eddie, no less!) eine Idee zu vermitteln, wie sie klängen. Herrliche Rohversionen späterer Albumtracks, aber auch immerhin fünf Songs, die sich eben nicht auf jenem einzigen Studiowerk finden! (2026)





