Rezension
Britpop war eigentlich vorbei, aber im Jahr zuvor hatte das Coldplay-Debüt die Flamme noch einmal hochbrennen lassen, und auch den stilistisch verwandten Starsailor gelang das Kunststück mit ihrem 2001 erschienenen Debüt. Ein Debüt voller Songs, deren melodischen Reichtum man nur als verschwenderisch bezeichnen kann, von einer Band, die diese Melodien mit emotionaler Macht umzusetzen in der Lage war ("schwelgerisch" ist das richtige Wort) – und in dem gerade 21jährigen James Walsh einem Ausnahmesänger hatte, der die Seele nicht weniger direkt anspricht wie der junge Chris Martin. Hemmongsloses Pathos, aber durch und durch authentisch. Eines der stärksten Alben der Ära. – Jubiläumsausgabe zum 25. Albumgeburtstag auf orangenem Vinyl. (2001/2026)






