Rezension
Man denkt natürlich sofort an Beckleys Band, und viele Songs hier hätte man sehr gut auf einem America-Album unterbringen können. Die meisten haben einen melancholischen, nachdenklichen Unterton, dabei aber trotzdem diese federleichte Westcoast-Atmosphäre – kein einfacher Balanceakt. Der Titelsong mit seinen jazznahen Harmonien ist ebenso ein Highlight wie "All The Wounded Cowboys"; das absolute Glanzlicht aber ist die einzige Coverversion: Den Beatles-Klassiker "Norwegian Wood" singt Beckley im Duett mit Graham Nash, und das ist so gut, daß man den Song festhalten möchte, wenn er nach zwei Minuten und zwanzig Sekunden schon zu Ende ist. Ein echtes Kleinod. Aber nicht das einzige Argument für dieses Album. (2026)






