Rezension
Mit Mitte 40 findet der Meisterarrangeur Konstantin Gropper zur Rockmusik, nahm erstmals seine Tour-Band mit ins Studio. Keine Sorge: Es wird nicht peinlich, es gibt keinen Midlife Crisis-Hard Rock. Wiewohl das Album durchaus jene Melancholie thematisiert, die einen in der Lebensmitte befallen mag, und Gropper sich entsprechend bei der Musik seiner Jugend bedient. Dabei spielt er herrlich mit den Stilelementen, läßt 90er-Brit Pop, Grunge und Indie-Rock der Nullerjahre zusammenfließen, daß es unmöglich wird, die Grenzen auszumachen. Und natürlich sind ihm wieder jede Menge wunderbare Melodien dazu eingefallen. Und Songs, bei denen man gleichzeitig an Kurt Cobain und Jarvis Cocker denken muß, kann auch nicht jeder schreiben. (2026)




