Rezension
1994 erschien der Star Trek-Film "Treffen der Generationen", in dem sich James T. Kirk und Jean-Luc Picard begegneten; ein Jahr später gab es das musikalische Pendant: Der Mann, der der Grunge-Generation die Blaupause für ihren Sound geschaffen hatte, nahm ein Album mit einer der wichtigsten Bands der Bewegung auf. Es war nicht nur Youngs höchste Chartplazierung seit "Harvest": Die Zusammenarbeit funktionierte wirklich, auch wenn man kein Sakrileg begeht, wenn man sagt, daß das vorangegangene "Sleeps With Angels" mit Crazy Horse die stärkeren Songs hatte; etliche Tracks wirken fragmentarisch. Doch der gemeinsame Sound, der Druck, die Atmosphäre: Grandios. Das mit "Freedom" begonnene neue Hoch in Youngs Diskographie setzte sich nahtlos fort. Und das Album sorgte mit sofortiger Wirkung für einen sehr viel niedrigeren Altersdurchschnitt auf Youngs Konzerten! (1995/2026)






