Rezension
Nach dem Ausstieg von Altsaxophonist Günter Kronberg war die Mangelsdorf-Band fortan ein Quartett – neben dem Posaunisten mit den bewährten Partnern Heinz Sauer (Saxophone), Günter Lenz (Kontrabass) und Ralf Hübner (Schlagzeug). Eine "Zäsur" (so bezeichnete der Posaunist es später selbst) war das Album aber auch dahingehend, als daß auf konventionelle Kompositionen nun weitgehend verzichtet wurde, zugunsten freier Improvisation. Für Jazz-Einsteiger ist es denn auch weniger geeignet. Erstaunlich freilich ist, wie aus freier Improvisation ein solches Groove-Monster entstehen konnte wie der knapp zehnminütige Titeltrack, für den allein man dieses Album zu Mangelsdorffs besten rechnen muß – eine Einschätzung, die von der Jazz-Legende selbst auch geteilt wird! – Rein analoge Neuausgabe vom Originalband! (1970/2026)




