Rezension
Zählt man die Kooperationen mit Steve Martin (der sich hier übrigens als Gast am Banjo revanchiert) mit, ist die im Jahre 2000 gegründete Bluegrass-Band mittlerweile beim 17. Studioalbum! Ein neuer Akt oder Neues Kapitel ist es insofern, als daß Frontmann Woody Platt ausstieg, weil ihm das Touren zu viel wurde, dies ist also das Debüt mit dem neuen Sänger und Gitarristen Aaron Burdett (der Szene-Kennern auch kein Unbekannter ist). Eine Formation von der Klasse der Steep Canyon Rangers (die sicherlich zum Besten gehört, was im vergangenen Vierteljahrhundert aus den Appalachen kam), übersteht aber natürlich auch einen Wechsel an der Spitze. Der sagenhafte Ensemble-Sound und der charakteristische Flow bleiben davon unangetastet – und daß Burdett gleichfalls ein überragender Sänger ist, weiß man von seiner Solo-Diskographie. Daß er zudem ein begnadeter Songwriter ist, ebenso. "The Kindest Thing" ist nicht der einzige Song, der zeigt, zu welcher Delikatesse diese Formation fähig ist, aber ganz sicher ein guter Anspieltipp! – Kastanienrotbraunes Vinyl. (2026)






