Rezension
Die Aufnahmen, die der Saxophonist in den 70ern mit dem Trio von Cedar Walton (mit Sam Jones und Billy Higgins) machte, zählen zu den besten in beider Diskographien. Ein besonderer Höhepunkt der Zusammenarbeit war dieses 1976 auf Muse erschienene Album, einen Live-Mitschnitt aus Paris vom März 1975 enthaltend. Ein Grund für die besondere Inspiration war fraglos das Instrument, nach dem das Album benannt ist: Ein ganz neues Selmer Mark VII-Saxophon, das sich frisch in Jordans Besitz befand – und das ihm offenkundig sehr gut gefiel! Jordans Begeisterung und Spielfreude steckten offenbar auch die anderen drei an, man hört es nicht nur in den großartigen Soli. Der Drive von Jones' Baßspiel etwa in "Blue Monk" ist nichts weniger als euphorisierend. Aber auch die anderen vier Tracks begeistern, darunter Jordans eigenes "Highest Mountain" und Jones' "One For Amos", eine Perle des legendären 1973er "Glass Bead Games"-Albums, das dieses Quartett für das Strata-East-Label aufgenommen hatte. – Die vorliegende HQ-Ausgabe wurde von Matthew Lutthans vom Originalband gemastert! (1976/2026)






