Rezension
Schon nach den ersten Takten fällt auf: Das Licht, das den Vorgänger "To Be A Cloud" (2023) noch prägte, ist stark gedimmt, der Kammerpop des kalifornischen Ehepaares aus Alexi Erenkov und Alison Alderdice hat sich in die späten Abendstunden verschoben. Die mittleren Alben (also die der 80er) von Leonard Cohen seien eine wichtige Inspirationsquelle gewesen, ließ das Duo verlauten. Ist nachvollziehbar, eine engere Verwandtschaft allerdings besteht zu den Tindersticks, da allerdings dann eher zu deren leichteren Momenten (etwa "Simple Pleasure"). England ist überhaupt ein Stichwort: Denn teils vor Sarkasmus triefende Texte mit den ohrenschmeichelndsten Melodien und Klängen zu verknüpfen, wie Erenkov es hier tut, ist ja eigentlich eine urbritische Tradition… Bislang das stärkste Album des Duos! (2025)




