Rezension
Die Zeiten und das gesellschaftliche Klima sind nicht unbedingt besser geworden in den vier Jahren seit dem letzten B&B-Werk "Hell & High Water", aber so dystopisch, wie der Albumtitel (und Songs wie "World's On Fire", "Blood / Death" oder "Devil's Wind") es vermuten lassen, ist das siebte Album dann doch nicht. Denn das Quintett aus Portland setzt Entfremdung, Hass, Gier und Fake News konsequent organischen Country Rock entgegen, mit röhrenverstärkten elektrischen Gitarren und pluckerndem Banjo. In den Worten von Leadsänger und Gitarrist Ryan Sollee: "The overarching message is that we can find hope in each other and still lead lives full of joy and creativity even when systems and leaders fail us.” Klingt banal und naiv, ist es aber überhaupt nicht, sowenig wie dieses Album, das nicht die Verzweiflung vorantreiben, sondern Mut machen will. (2026)




