Rezension
Das Kerntrio des Gitarristen mit Bassist Nico Brandenburg und Drummer Tim Dudek wird hier erweitert um den New Yorker Ohad Talmor an Saxophon und Klarinette – und die aus der Ukraine stammende Sängerin Tamara Lukasheva, die aber keinesfalls die anderen Musiker zur Begleitband auf einem Vocal Jazz-Album macht, sondern deren Stimme als gleichberechtigtes Instrument eines Quintetts eingesetzt wird, was zu einem nur anfangs ungewohnten Ensemble-Klang führt – doch schnell ist man von dem Konzept überzeugt, insbesondere die Dialog-Momente der beiden Neuzugänge begeistern. Fischbacher (70) selbst nennt die Aufnahmen zu diesem Album das Beste, was er in den vergangenen 20 bis 30 Jahren gemacht hätte. Das ist ja schon eine Aussage. Um einen echten Höhepunkt seiner langen Diskographie handelt es sich allemal! (2026)




