Rezension
Man hört es dieser wundersamen Psych-Folk-Perle nicht an, aber geschrieben wurde das Album weitestgehend im Gefängnis, wo Alexander "Skip" Spence gelandet war, nachdem er auf einem schlechten Acid-Trip im Studio auf den Moby Grape-Produzenten David Rubinson mit einer Axt losging, weil er den für den Antichristen hielt. Seine Bandkollegen konnten ihn zwar zu Boden ringen, bevor Schlimmeres geschah, aber Rubinson erstattete Anzeige. Wer weiß, ob der rastlose Spence (bei dem wenig später Schizophrenie diagnostiziert wurde) sonst je die Ruhe gefunden hätte, um sein Meisterwerk zu erschaffen. Das dann zwar bei einem Majorlabel (Columbia) erschien, aber vermutlich eine der schlechtverkauftesten Titel in deren Programm war, weswegen gut erhaltene Originale heute kaum erschwinglich sind. Die MOV-Ausgabe von 2011 ist selbst schon ein Sammlerstück; die Neupressung auf klarem Vinyl (1000 numerierte Exemplare) dürfte es auch nicht lange geben… (1969/2011, Pressung 2026)




