Rezension
Nach seinem Ausstieg bei Return To Forever, die ihm zu sehr in Richtung Rock gedrifted waren, spielte der feinsinnige Gitarrist zunächst ein Solo-Akustik-Album für ECM ein (1974). Darauf luden ihn nacheinander Stanley Clarke, Paul Bley und Jan Garbarek zu Albumsessions ein; erst im Dezember 1977 nahm er dann wieder unter eigenem Namen auf. Garbarek war dabei (ist aber nicht auf dem Alt-, sondern dem Tenorsaxophon zu hören), außerdem eine Rhythmussektion aus Gary Peacock und Jack DeJohnette. In sechs Eigenkompositionen geht es weniger um Themen als um Texturen; Connors kann in technischer Hinsicht fraglos mit den größten Virtuosen der Fusion-Ära mithalten, doch sein Interesse gilt nicht der Selbstdarstellung, sondern dem Kreieren von Atmosphäre. Es ist auch Musik der Übergänge: Der im Titel formulierte Wechsel der Aggregatszustände bei Wasser könnte kaum treffender sein… – HQ-Reissue aus der Luminessence-Reihe im festen Tip-On-Cover. (1978/2026)






