Rezension
Der Soundtrack zu diesem Coppola-Film war zu Recht Oscar-nominiert (erhalten hat die Trophäe dann Henry Mancini – würdige Konkurrenz immerhin). Das Merkwürdige an dieser Arbeit war und ist, daß Waits' Duette mit der Country-Chanteuse Crystal Gayle tatsächlich funktionierten – wiewohl die beiden Stimmen ja kaum vom selben Planeten kommen! Eingespielt wurden die Songs überwiegend live im Studio, mit einer handverlesenen Schar an Musikern, darunter Jazzgrößen wie die Tenorsaxophonisten Gene Cipriano und Teddy Edwards, Trompeter Jack Sheldon, Pianist Pete Jolly und Schlagzeuglegende Shelly Manne! Übrigens sind nicht nur die Duette Sternstunden, sondern auch die Solo-Nummern: Sowohl Gayles "Is There Anyway Out Of This Dream" als auch Waits' "I Beg Your Pardon" sind Glanzlichter: Selten hat man Waits so hemmungslos croonen hören. (1982/2010, Pressung aktuell)






