Rezension
"A Night At The Opera, Vol. 2" wäre auch ein passender Titel gewesen: Freddy Mercury muß seine segnende Hand im Spiel gehabt haben, als das Stretchhosen-Quartett sein zweites Album aufnahm. Die Arrangements sind aufgeblasen, daß die Nähte ächzen, und wenn das nicht Brian Mays Gitarre ist, dann macht sie jemand verdammt gut nach. Von Anfang an ist klar, daß The Darkness nicht an irgendwelche Sparmaßnahmen denken, das ist gnadenloser Hedonismus. Was die Geschmackspolizei dazu sagt, ist egal – die hört sowieso keiner, The Darkness sind lauter. Ernstnehmen kann man das nicht, aber das tut die Band selbst nicht. Was letztlich auch der Grund ist, warum dieser Wahnsinn funktioniert – heute so gut wie vor 20 Jahren! (2005/2026)






