Rezension
Nach dem Nomen-est-Omen-Pandemie-Album "Silence" (2021) fährt der Hot Chip-Sänger auf seinem sechsten Soloalbum sein Pop-Talent wieder voll aus – mit Songs, die durchaus auch nachdenklich und dunkel sein können, aber immer mit Melodien gesegnet sind, die Taylor als einen der größten Pop-Songwriter der Gegenwart ausweisen, mindestens Bryan Ferry-Liga. Und es ist unmöglich zu sagen, ob die sanften, atmosphärischen Balladen schöner sind oder die Tanznummern, Taylors Königsdisziplin, von denen es hier auch wieder einige ganz besonders starke gibt. Bemerkenswert ist auch die einzige Coverversion: "Wild Horses"! Sich einen Stones-Song wirklich anzueignen, ist ja keine leichte Aufgabe, Taylor ist es gelungen. (2026)






