Rezension
Zoot Sims ist hier der Hauptsolist auf einem phantastisch besetzten Big Band Album (wir begegnen u.a. J.J. Johnson, Benny Powell, Frank Wess, Plas Johnson, Buddy Collette, Jimmy Rowles, Grady Tate und Shelly Manne!), eingerichtet von Benny Carter, der Big Band-Arrangements seit den späten 1920ern schrieb. Die Hommage an den Duke auf Albumlänge kam nicht von ungefähr: Es waren Ben Websters Soli in der Ellington-Band der frühen 1940er, die den Teenager Sims einst maßgeblich beeinflußt hatten. Die positive Stimmung im Studio ist von den ersten Takten von "It Don't Mean A Thing" spürbar. Schwachstellen gibt es (natürlich) nicht, aber die Versionen von "I Got It Bad And That Ain't Good", "In A Mellow Tone", "Bojangles" und dem Titelstück sind besonders stark. (1980/2026)






