Rezension
Das achte Album (das erste mit Patti Smith Group-Drummer Jay Dee Daugherty) dürfte damals den einen oder anderen Fan vor den Kopf gestoßen haben. Die Band war nun erfolgreich und selbstbewußt genug, um sich Druck seitens des Labels zu verbeten und ließ sich Zeit mit – und in den Songs. Man spürt das Durchatmen – man spürt freilich auch den Drogeneinsatz (Opium vor allem, das in der Gegend des Studios in Tasmanien von US-Pharmafirmen angebaut wurde). Die dabei entstehende Alternative-Psychedelia klingt auch über drei Jahrzehnte später so einzigartig wie hypnotisch. (1992/2021, Pressung aktuell)





