Rezension
Nach der siebenjährigen Albumpause scheinen die Songs nun nur so herauszufließen aus Marcus Mumford: Nur ein halbes Jahr nach dem Comeback "Rushmere" folgt bereits das nächste Album, eingespielt in nur zehn Tagen unter der Produktion von Aaron Dessner. Unter den 14 (!) neuen Songs finden sich auch einige spannende Kooperationen, so etwa mit Hozier, Gigi Perez, Gracie Abrams – und, besonders erstaunlich (weil so gut funktionierend) mit Country-Star Chris Stapleton, der sich direkt im Opener "Here" das Mikrophon mit Mumford teilt. Brandi Carlile und Justin Vernon schrieben Songs, Dessner beteiligte sich ebenfalls als Co-Autor wie als Musiker. Die Fremdeinflüsse erweisen sich als echte Bereicherung – auch hier zwar orientiert die Band sich am folkigen Frühwerk, doch insgesamt wirkt das zweite Album nach dem Neustart bunter als der Vorgänger, ohne Identitätsverlust. (2026)






