Rezension
Schon auf dem ersten gemeinsamen Album des Bad Seeds-Veteranen mit der mexikanischen Sängerin und Multiinstrumentalistin ("Phantasmagoria In Blue", 2023) spürte man: Das paßt. Konsequenterweise gibt es nun eine Fortsetzung; diesmal vertraut das Duo erstmals vor allem auf eigene Songs. Seltsame Songs sind das, dicht gewebt und doch oft ohne Bodenhaftung, die Atmosphäre ist, man möchte sagen, tückisch: Als könnte die "Wall of Sound" jederzeit aufreißen und den Hörer in einen bodenlosen Abgrund stürzen lassen. Trotz des Titels ist diese Psychedelia deutlich dunkler als die des Debüts! (2026)






