Rezension
Das Schwesteralbum zum 2020er "Beginners", mit dem sich Hutson quasi aus dem Stand in den Olymp der amerikanischen Singer/Songwriter-Tradition katapultiert hatte. Hohe Erwartungen also an den Zweitling, die Hutson ganz sanft und entspannt erfüllt. Phoebe Bridgers und Conor Oberst halfen auch diesmal bei Produktion und Gesangsharmonien aus; der Kollege, dessen Einfluß weit deutlicher hörbar ist, ist aber der 2003 verstorbene Elliott Smith, von Hutson seit jeher sehr bewundert. Kein Wunder, trifft doch bei Smith wie bei Hutson ein scheinbar unerschöpfliches poetisches Talent auf eine Liebe zu beatleesken Melodien und einem Händchen für zwar komplexe und detaillierte, aber stets transparente Arrangements. Was in so einem Fall entsteht, ist dann natürlich prinzipiell Songwriter-Pop edelster Art, so auch hier…! (2022)






