Víkingur Ólafsson

Reflections

Label/AN:  Deutsche Grammophon, 4839214
Format:  2 LP 180g

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Rezension

Das Phänomen des “Reworks”-Album hat bei dem isländischen Pianisten ja eine gewisse Tradition, so daß es nicht verwundert, daß auf seine aufsehenerregende Kombination von Werken von Rameau und Debussy aus dem Jahr 2020 wieder ein Schwesteralbum folgt, das zeitgenössische Bearbeitungen und ungewöhnliche Erweiterungen enthält. Spannend sind dabei nicht nur einige Aufnahmen einer “Home Session”, bei denen Ólafsson das Mikrophon bewußt ganz nah an der Tastatur plazierte, so daß die mechanischen Geräusche des Instruments ebenso wie der Atem des Pianisten mit der Musik verschmelzen. Für andere Bearbeitungen (etwa der Kantate “La damoiselle élue”) arbeitete Ólafsson mit anderen Künstlern zusammen – etwa der polnischen Neoklassik-Künstlerin Hania Rani, dem US-Duo Balmorhea oder seinen Landsleuten Hugar (elektronischer Post Rock) bzw. Helgi Jonsson. So unterschiedlich die Perspektiven, so vielfältig die Ergebnisse… (2021)