Rezension
Die Tochter von Harry Chapin ist zwar selbst eine respektierte Songwriterin, wählte für ihr bislang einziges Album für das Chesky-Label aber die Songs eines ihrer Vorbilder, die sie hier in überraschend jazzigen Versionen gestaltet – gemeinsam mit ihrem Ehemann Stephan Crump, der seinen Kontrabass nicht nur zupft, sondern auch sehr perkussiv behandelt, und Chris Cheek, der an diversen Saxophonen der heimliche Star dieses Albums ist. Das nämlich lohnt sich schon für Cheeks grandiose Bariton-Einwürfe im Opener "You Haven't Done Nothing"! Aber auch sonst läßt dieses ungewöhnliche schlagzeug- und klavierlose Trio den Hörer das Repertoire der Soul-Legende völlig neu entdecken… Die Aufnahme ist, was sonst, spektakulär gut! – Erstmals auf Vinyl. (2009/2026)






