Rezension
Von Mark Knopflers Soloalben (läßt man die Soundtracks und die Zusammenarbeit mit Chet Atkins außen vor, ist es erst das zweite) ist dies wohl dasjenige, das vom Sound her am ehesten direkt an die späten Dire Straits-Alben anknüpft, auch wenn Knopfler mit Gastauftritten von etwa James Taylor (im Titelsong) und Van Morrison ("The Last Laugh") gezielt andere Akzente setzt und es ihm hörbar mehr um Atmosphäre geht als um große Hits – die ja mit der Grund waren, die Band aufzulösen, Knopfler fühlte sich nie wohl in der Rolle des Rockstars. Welcher er freilich nun nicht mehr entkam: Das Album belegte in vielen Ländern vordere Chart-Positionen und wurde vielfach gold- und platinveredelt… Die vermutlich schönsten Songs hier: "Prairie Wedding" und "Speedway At Nazareth", beide mit himmlischen Harmony-Vocals von Gillian Welch! – Erstmals außerhalb der 2021 erschienenen und schnell vergriffenen Knopfler-Gesamtausgabe auf Vinyl. Auch diese Ausgabe zum 25. Albumgeburtstag ist limitiert und vermutlich nicht lange erhältlich! (2000/2025)






