Rezension
Eine beinahe vergessene Fußnote der US-Rockgeschichte, obwohl die Protagonisten allesamt noch durchaus wichtige Rollen darin spielen sollten – nur dann nicht mehr als aktive Musiker. Harold Bronson und Richard Foos gründeten Rhino Records, Mark Leviton spielte später ebenfalls eine tragende Wolle bei dem dann wichtigsten amerikanischen Reissue-Label, Paul Rapperport arbeitete für Columbia Records. Im Jahre 1973 waren die vier vor allem begeisterte Musikfreaks, die ihre Band nach einer kalifornischen Wein-Kompanie benannten und von immerhin Lester Bangs in seiner damaligen Rezension mit Roxy Music verglichen wurden; die Verschrobenheit von deren Frühwerk ist sicherlich nachweisbar. Für die Neuausgabe dieses historischen Fundstücks strich Bronson, der sie editierte, vier der Original-Songs heraus, die seiner Ansicht nach schlecht gealtert waren – addierte dafür aber zwei Demos, Liveaufnahmen und zwei Songs aus einer 1993er Reunion-Session. Das vierseitige Beiblatt erzählt die Bandgeschichte. (1973/2026)






