Rezension
Man war etwas skeptisch ob der Wahl von Patrick Wimberly als Produzenten, denn der arbeitete bislang vor allem mit Pop-Künstlern. Was man auch hört – aber nicht in bezug auf glattgebügelte Kanten oder Stromlinienform, sondern an den gestochen scharfen Konturen. Herrlich schon in Ryan Jarmans präzisen Gitarrenakkorden gleich zu Beginn des Openers "Dark Luck". Die von Wimberly gewählte Klangästhetik läßt die Songs des neunten The Cribs-Albums absolut auf den Punkt kommen, sie springen einen förmlich an. Und es fällt schwer zu glauben, daß diese so frisch klingende Band bereits dieses Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiert! Einst eine der wenigen ernsthaften Konkurrenz-Formationen zu den Libertines, überraschen The Cribs mit einem ihrer energetischsten Alben bislang. Fazit: Indie-Rock und perfekte Produktion sind kein Widerspruch in sich! (2026)






