Rezension
Was hat diese seltsame Band nicht schon alles gemacht: Indie Rock, glitzernden Pop, gar Flirts mit dem Dancefloor. Und immer überzeugend. Ein Album wie dieses aber gab es noch nicht: Für diese Hommage an seine Heimat Alaska hat John Gourley sich seiner Wurzeln erinnert, und die liegen im Punk, im Grunge, im Metal. Zwar gibt es auch dezentere Momente, vor allem gegen Ende des Albums, aber die sind dann auch nicht unbedingt ohrenschmeichlerisch, sondern erinnern in ihrer Schräglage oft an die Flaming Lips. Ein Album, das Gourley hörbar vor allem für sich selbst gemacht hat. Wer allerdings Ideenreichtum und eine tighte Band zu schätzen weiß und dabei kein Problem mit gegen den Strich gebürsteten Sounds und Melodien hat, wird unter Umständen eine Menge Spaß mit diesem Opus zehn seiner Band haben. – Rotes Vinyl. (2025)






