Rezension
Seit ihrem Debüt 2016 frönen Julien Ehrlich und Max Kakacek dem Songwriter-Pop der 1970er. Dem bleiben sie auch hier treu, das verspricht schon das Carole Kings Klassiker "Tapestry" evozierende Cover. Erstmals selbstproduziert (bildet man sich das Mehr an natürlicher Direktheit ein…?), gelingt es den beiden hier besser denn je, die scheinbaren Gegensätze "schwelgerisch" und "subtil" zu vereinen. Entsprechend vielfältig sind die Bezüge: Hier früher Neil Young, dort The Mamas & The Papas, natürlich Singer/Songwriter-Pioniere wie eben King oder James Taylor, aber auch Sound-Wizzards wie Curt Boettcher. Das in Verbindung mit einem offensichtlich unerschöpflichen Vorrat an Melodien kann nur ein weiteres Glanzlicht in dieser wundervollen Diskographie ergeben… (2025)





