Rezension
Es war sein erstes Soloalbum seit 26 Jahren – und blieb ebenso wie seine brillante Album-Trilogie für A&M zwischen 1974 und '76 vom breiten Publikum unbemerkt. Den Eingeweihten war freilich auch dieses Album ein Fest: Liebevoll gearbeitete Songs (bis auf den Standard "When I Grow Too Old To Dream" alles neue eigene!), dargebracht mit dieser britischen Zurückhaltung, aber alles andere als groovefrei und definitiv "soulful". Kommerzielle Erwartungen hatte Fairweather Low längst abgelegt, und man spürt, daß hier jemand einfach die Musik macht, die ihm Spaß macht. Schön, daß dies jemand endlich einer Vinylveröffentlichung für würdig befand! (2006/2026)






