Rezension
Der in Berlin lebende Ire erinnert nicht nur stimmlich an Leonard Cohen: Auch Fanning ist mehr Dichter als Sänger, und es lohnt sich, seine lyrischen, aber alles andere als verklärenden Betrachtungen zur Gegenwart aufmerksam anzuhören. Gekleidet sind seine Songs zumeist in kühle, elektronische Sounds, es entsteht ein seltsamer New Wave-Kraut-Ambient-Folk, oft unheimlich, wenn nicht beunruhigend, aber gleichzeitig von großer Anziehungskraft: Wer sich darauf einläßt, kann sich leicht verlieren in diesem Album. (2026)






