Rezension
Der in New York lebende Palästinenser ist ein Meister des Qanun, der arabischen Zither – und er integriert sie auf diesem Album in eine klassische Jazzformation, wo das Instrument u.a. mit Klavier (Jemina Brechoire) und Saxophon (Gideon Forbes, beide Namen sollte man sich notieren) in äußerst spannenden Dialog tritt. In einigen Tracks kommen mit Layth Siddiq (Violine) und Anan Makhoul (Oud) noch weitere arabische Musiker hinzu, die für zusätzliche Klangfarben und Kombinationen sorgen. Ein neues Kapitel in der langen "East Meets West" Geschichte, und eines mit extremem Suchtpotential: Der Klang von Zreiks Instrument ist in diesem ungewohnten Zusammenhang außerordentlich faszinierend, und die ständig fluktuierende Mischung zweier musikalischer Welten führt zu immer wieder verblüffenden Ergebnissen! Eines der Alben, die man in diesem Jahr gehört haben sollte. (2026)






