Rezension
Leonard Chess schickte seinen Star für dieses Album zu Rick Hall in dessen FAME-Studios in Muscle Shoals, Alabama. Eine brillante Idee, denn Halls kompromißlose, maximal tighte Soul-Produktion und seine formidable Hausband mit vor allem der legendären Rhythm Section aus Spooner Oldham, David Hood und Roger Hawkins erwiesen sich als Ideal-Kombination zu James' mächtiger Stimme. Das Resultat: Nicht nur eines ihrer besten Alben, sondern auch ihr erfolgreichstes seit dem Debüt. Der ausgekoppelte Titelsong wurde gar ihr größter Chart-Erfolg; überragend sind u.a. auch ihre Version von Otis Reddings "Security", Jimmy Hughes' "Don't Loose Your Good Thing" und natürlich "I'd Rather Go Blind", damals zwar kein Hit, aber bald einer der wichtigsten Songs ihres Live-Repertoires! – In solcher Qualität (Mastering: Matthew Lutthans) war diese Sternstunde noch nie zu haben! (1968/2026)





