Rezension
Den Spitznamen Duke bekam Columbus Calvin Pearson von einem Onkel, der Ellington-Fan war und im Klavierspiel seines jungen Neffen den Stil seines Idols wiedererkannte. Der Mann lag nicht falsch: Auch Pearson ist ein Pianist, der sich gerne zurückhält und bei dem genau deswegen jede Note Gewicht hat. Eleganz und scheinbare Einfachheit durchzieht denn auch diese zweite Arbeit für Blue Note, das dem Titel entsprechend ohnedies auf der sanfteren Seite des Jazz liegt. Duke, der jüngere, macht seinem Titel darin aber alle Ehre: Diese Trio-LP (mit Gene Taylor und Lex Humphries) hat mit Hintergrund-Bar-Jazz so wenig zu tun wie die besten Arbeiten von Meistern wie Peterson, Garner, Jamal oder Shearing! – Limitiert auf 1000 Stück. (1960/2026)






