Rezension
Auch das zweite Album des französischen Multiinstrumentalisten (Saxophone, Gitarre, Bass, Tasten- und diverse Schlaginstrumente) und Komponisten Pascal Bideau, der sich Akusmi nennt, ist ein wahres Klangbad – mit Farben aus aller Herren Länder. Da sind etwa Harfenistin Marysia Osu und Flötist Lluis Domenèch Plana vom Levitation Orchestra, der senegalesische Ngoni-Spieler Dudù Kouate und Tabla-Genie Sarathy Korwar; auf einem Track steuert Daniel Brandt (Brandt Brauer Frick) elektronische Sounds bei (überwiegend ist die Akusmi-Musik aber analog). Es ist ein klangliches Kaleidoskop, aber kein Wirrwarr: Jeder Sound hat seinen Platz, die Musik fließt, auch die komplexe Polyrhythmik verhindert nicht den hypnotischen Sog. Manchmal denkt man gleichzeitig an Alice Coltrane und an Moondog; Deep Jazz, Afrobeat und Post Rock finden parallel statt – und doch ist dieses Album zu keinem Zeitpunkt anstrengend. Sollte man sich für die Jahresbestenliste vormerken! (2026)






