Rezension
Nachdem Chris Rea dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen war, hatte er das exzellente, bluesige "Dancing Down The Stony Road" aufgenommen – auf seinem eigens gegründeten eigenen Label Jazzee Blue, da es dem Majorlabel EastWest, bei dem er damals unter Vertrag stand, unverkäuflich schien. Das Album war dann aber erstaunlich erfolgreich und wurde von der Kritik gefeiert – so ermutigt, ging Rea mit dem Nachfolger noch einen Schritt weiter, drosselte das Tempo und ließ eine gute Portion Jazz mit einfließen. Saxophonist Eric Seva spielt eine wesentliche Rolle auf dem Album, Sylvin Marc wechselte vom elektrischen Instrument zum Kontrabass. Das Ergebnis erinnerte an die jeweils frühen Alben von Ry Cooder (die Slide!) und Tom Waits (die Nachtclub-Atmosphäre) und ist fraglos eines seiner besten Alben überhaupt – für manchen, der ihn als Sänger zwar schätzt, seine großen 80er-LPs aber als zu glatt empfindet, vielleicht auch das beste. – Überfällige Vinylpremiere! (2004/2026)






