Rezension
In den 80ern hatte der Produzent regelmäßig eigene Alben veröffentlicht, doch dann setzt die Solodiskographie aus bis 2006 – mit der einzigen Ausnahme dieses 1992er Albums. Das in seiner Mischung aus Talking Heads-Pop und scheinbar schlichtem Folk bis heute zu seinen besten zählt. Burnetts Songwriting ist dabei so brillant wie die Besetzung mit Meistern wie Marc Ribot, Jerry Douglas, Mark O'Connor, Jerry Scheff, Edgar Meyer, Van Dyke Parks, Harry Stinson oder Jim Keltner. In den Texten greift Burnett gerne, mehr oder weniger direkt, solch finstere Gestalten wie Jimmy Swaggart oder George Bush senior. an, die damals die US-Gesellschaft prägten. Hat, wie man weiß, leider nichts genützt, die beiden müssen einem heute nachgerade niedlich vorkommen… – 33 Jahre mußte man auf eine Vinylausgabe dieses Meisterwerkes warten! (1992/2025)




