Rezension
Dies ist nicht nur eine der besten LPs (vielleicht doch: die beste) in der Diskographie des Gitarristen, sondern eine der besten Gitarren-LPs überhaupt, in- und außerhalb des Jazz, was auch daran liegt, daß man hier unter anderem kaum überhören kann, daß Charlie Byrd nicht nur von Django Reinhard (der hier mit einer Version von "Nuages" geehrt wird) und lateinamerikanischer Musik beeinflußt war, sondern daß auch die klassische Gitarren- und Lautenmusik der vorangegangenen fünf Jahrhunderte eine große Rolle für seinen einzigartigen Stil gespielt hatte. Es ist die Tongebung, das Stichwort lautet "Artikulation". Die wunderbare Nuanciertheit seines Spiels kann man auf diesem 45 UPM-Umschnitt (Mastering: Kavin Gray und Steve Hoffman) natürlich ganz besonders gut nachvollziehen! (1960/2026)






