Rezension
Für nicht wenige Hörer waren und sind die Solo-Piano-Nummern – je eine pro Album – die Highlights der vorangegangenen drei Riverside-LPs des Pianisten. Auf dem vierten machte man’s daher mal umgekehrt, und selbst die einzige Nummer mit weiteren Musikern (John Coltrane und Bassist Wilbur Ware!) verzichtet aufs Schlagzeug. Die anderen sieben sind Monk pur – und es ist immer wieder ein reines Vergnügen, diesem Mann bei seinen unkonventionellen Wegen über die Tastatur zu folgen. Gleich, ob Standard („April In Paris“, „Ghost Of A Chance“) oder Eigenkomposition (u.a. ein fabelhaftes knapp zehnminütiges „Functional“): So nah wie hier kommt man dem Genius Monk nur selten… – Rein analoge HQ-Ausgabe, gemastert bei Cohearent Audio, gefertigt bei RTI! (1957/2025)