Rezension
Eigentlich hatte der Editors-Sänger eine weitere Zusammenarbeit mit Andy Burrows (Razorlight) geplant, dann aber bemerkt, daß diese Songs zu persönlich waren und er sie besser alleine singen sollte. Helfen ließ er sich dann nur von Produzent Iain Archer, der bei der Ausstattung von Smiths intimen Akustik-Songs zwar durchaus hier und da ein wenig Pathos hinzugab, dabei aber niemals übertrieb: Kein Klavierton zu viel, die Streicher bleiben dezent, und außerdem kann Smiths warmer Bariton sie gut vertragen, diese Stimme deckt so schnell nichts zu. Ein wunderbar melancholisches Winteralbum, in einer warmen Decke auf dem Sofa zu hören. Chris Martin hört hoffentlich gut zu: Mit dieser Inspiration ließen sich Coldplay vielleicht wieder auf Kurs bringen. – Dunkelrotes Vinyl. (2025)






