Rezension
Nachdem Vicki Anderson die James Brown Revue verlassen hatte, übernahm die fast zehn Jahre jüngere Lyn Collins den Part der wichtigsten weiblichen Stimme in den Shows des "hardest working man in show business". Der schwer zufriedenzustellende Chef war begeistert und ermöglichte ihr kurz nach ihrem Einstieg ein eigenes Album, wobei er ihr auch seine JB's zur Verfügung stellte. Über die hervorragende "Begleitband" hier muß man sich also nicht weiter wundern – es gab ja keine bessere. Doch der große Durchbruch blieb leider aus. Ein zweites Album (1975) floppte dann vollständig, Collins konzentrierte sich darauf wieder auf ihre Arbeit als Background-Sängerin, etwa für Dionne Warwick oder Rod Stewart. Ihr Album-Debüt blieb ein Geheimtip, freilich ein wirklich lohnender! (1972/2026)






