Rezension
Das Album – sein drittes insgesamt – markiert den Beginn der langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit des Bluegrass-Gitarrengottes mit dem Rounder-Label. Es gilt bis heute als eines der besten Alben in der langen Diskographie des 2020 im Alter von 69 Jahren verstorbenen Meistermusikers. Was nicht weiter wundern sollte, denn mit Rice, David Grisman und Fiddler Darol Anger sind schon mal drei Fünftel des legendären David Grisman Quartet der 1970er dabei, außerdem Tonys Bruder Larry an der Mandoline, Dobro-Ikone Jerry Douglas, J.D. Crowe am Banjo und Richard Greene an der zweiten Fiddle. Viel besser kann man ein Bluegrass-Album nicht besetzen, und wie hier instrumentale Meisterschaft mit einem warmen, ganz lässigen Flow verschmilzt (über allem Rices angenehm warme Gesangsstimme), das hat schon absoluten Sternstundencharakter. Daß auch die klangliche Seite stimmte, belegt das neue All-Analogue-Mastering von Kevin Gray für diese Neuausgabe! (1974/2026)





