Rezension
Spürbar gereift ist Lennox Sophisti-NeoSoul auf ihrem dritten Album. Sie bewegt sich zwischen den Polen Sade und Erykah Badu, spielt mit Stilelementen aus Mitternachts-Jazz, Doo Wop und klassischem Motown-Sound – und liefert dabei eine höchst beeindruckende Vokal-Performance ab, die zeigt, daß Lennox jederzeit auch ein wahrscheinlich ziemlich brillantes Album mit Jazz-Standards einsingen könnte. Vielleicht macht sie's ja eines Tages. Dieses selbstbewußte (und dabei nicht humorfreie) Urban Soul-Statement etabliert sie jedenfalls unter den ersten R'n'B-Vokalistinnen der Gegenwart. – Cremeweißes Vinyl. (2026)






