Rezension
Sein viertes Album war der mit Abstand größte Wurf des von der Kritik lange verschmähten Songwriters, dessen Karriere 1981 durch einen fatalen Autounfall so abrupt wie tragisch beendet wurde. Warum die Musikpresse ihn nicht mochte, wird schnell klar: Chapins Melodien waren ihr zu unmittelbar lieblich, die Arrangements zu üppig. Aber es sind wunderbare Songs, die meisten sind wie kleine Theaterstücke. Und ja, die Inszenierung ist durchaus barock, aber Chapins Songs halten das gut aus. Und nicht nur sie, auch die Produktion durch Hit-Songwriter Paul Leka verdient eine Aufwertung durch eine HQ-Ausgabe. Zumal es Chapins einziges Top Ten-Album seit den 80ern überhaupt nicht auf Vinyl gab. (1974/2026)




