Rezension
Noch nach der Jahrtausendwende nannte das renommierte amerikanische "Fanfare"-Magazin diese Aufnahme des Bruch-Konzertes als "the finest recording of Bruch's masterpiece ever made in terms of both performance and sound"; das britische Pendant "Gramophone" bezeichnete das hier zu hörende Mozart-D-Dur-Konzert in puncto Intonation als "übernatürlich". Was man wohl beides so stehen lassen kann: Man kann es vielleicht anders spielen, aber nicht besser. Die Balance aus Eleganz und Emotion ist und bleibt einzigartig – und wer die unmittelbar berührende Stimme (ja, Stimme) von Heifetz' Stradivari-Violine hört, wird das Bild des steinernen Gesichts des Welt-Geigers während des Spiels nur umso unbegreiflicher finden. Man muß diese Aufnahmen immer mal wieder hören, um sich die Größe dieses Ausnahmemusikers wieder zu vergegenwärtigen… Wie glücklich die Fügung, daß viele seiner bedeutendsten Aufnahmen in solch großartiger Klangqualität festgehalten wurden! (1962/2026)





