Rezension
Eine Aufnahme, zu der man immer wieder gerne zurückkehrt: Der Ton des jungen Pinchas Zukerman (hier Mitte 20) begeistert von Anfang an, die Gestaltung der Kadenz ist exzeptionell, der erste Teil des Adagio-Satzes an betörender Schönheit kaum zu überbieten. Man spürt durchweg, daß sich Solist und Dirigent nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich hervorragend verstanden, es entsteht eine Einheit zwischen Soloinstrument und Orchester. Die Performance des LSO ist ohnedies überragend: Die ganz besonderes Lob verdienenden Holzbläser konnte man vermutlich noch nie so gut "ausgeleuchtet" hören wie in dieser neuen Abmischung von Rainer Maillard. (1975/2026)






