Rezension
Daß dieses Konzert überhaupt seinen dauerhaften Platz in den westlichen Konzertsälen gefunden hat, dürfte wohl vor allem Jascha Heifetz zu verdanken sein, der es frühzeitig für sich entdeckt hatte und sowohl in Konzerten aufführte wie für die Schallplatte einspielte. Erstmals übrigens 1934 unter John Barbirolli. Doch es ist diese Aufnahme aus dem Jahre 1963, die – auch aufgrund der herausragenden Klangqualität – bis heute Referenzstatus hat und nicht nur aufgrund der spektakulären Solo-Kadenz zum Basisrepertoire einer ernstzunehmenden Violinsammlung zählt. Sozusagen nebenher bekommt man noch eine Sinfonia Concertante von seltener Eleganz, eine der letzten Aufnahmen des Weltgeigers mit dem von ihm überaus geschätzten Schotten William Primrose, mit dem er (plus Cellist Gregor Piatigorsky) auch ein Streichtrio unterhalten hatte! – Bernie Grundman masterte diesen 45 UPM-Umschnitt. (1964/2026)






