Rezension
Auf die gefeierte Hommage "My Ennio Morricone" läßt der zypriotische Pianist nun wieder ein Album mit eigenen Kompositionen folgen. Ein auffällig positives Album, wobei die Freude eine stille, in sich gekehrte sein kann wie im einleitenden "Anticipations" oder eine überschwengliche, ansteckende wie in "Babys On Board". Spätestens hier wird man es ahnen: Der 59jährige Musiker ist noch einmal Vater geworden, von Zwillingstöchtern gar, und denen ist "Waving Hands" gewidmet. Zum achtköpfigen Ensemble zählen nicht nur eine hervorragende Rhythmus-Sektion (Bassist Michalis Kalkanis, Drummer Michalis Kapilidis) und die Bläser David Lynch (Saxophon) und Jimmy Staridas (Posaune), sondern auch zwei Streicher (Nikos Pittas, Robertas Grod), das Klangfarbenspektrum ist entsprechend weit gefasst. Die Melodiosität und Zugänglichkeit sollte man keineswegs mit Easy Listening verwechseln, sondern auf die liebevoll detaillierten Arrangements hören… – Vinyl ist limitiert auf 500 Exemplare. (2025)





